Lambrecht erwartet weiteres Vorrücken der ukrainischen Armee

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) erwartet in den kommenden Wochen weitere Vorstöße der ukrainischen Armee.

„Natürlich spornen die Erfolge auch an, die erzielt werden konnten“, sagte sie den Sender RTL und ntv. Dass Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem Einsatz von Nuklearwaffen gedroht hat, dürfe Deutschland nicht davon abhalten, die Ukraine weiter militärisch zu unterstützen, fügte die Ministerin hinzu.

„Man muss Drohungen, die aus Russland kommen, sehr ernst nehmen, aber nicht davon lähmen lassen, sondern die Ukraine weiter unterstützen.“ Mit Blick auf den geplanten europäischen Raketenschutzschirm sagte Lambrecht unterdessen, dass sie sich mehr Beteiligung erhoffe. „Davon können wir alle profitieren.“ Für die Bundesverteidigungsministerin hat die Verbesserung der deutschen und europäischen Luftverteidigung jetzt Priorität.

„Und es war wichtig, zum einen aufzuzeigen, dass wir da Lücken haben, aber dass diese Lücken jetzt endlich auch geschlossen werden. Denn es ist ja über Jahre hinweg in diesem Bereich wenig bis nichts geschehen.“



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