Kommunen pochen auf rasche Einführung des digitalen Impfnachweises

Der Städte- und Gemeindebund fordert mehr Tempo bei der Einführung des digitalen Impfnachweises.

„Es kann nicht der Sinn sein, die jetzigen Impfzentren erst später in Impfregistrierungszentren umzubauen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Dann haben wir die gleichen Probleme wie jetzt beim Impfen im Schneckentempo.“

Bei der Einführung komme es nicht darauf an, ob an einen solchen Impfnachweis bereits jetzt die Befreiung von bestimmten Einschränkungen geknüpft sei, fügte Landsberg hinzu. „Mittelfristig wird es dazu allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen, wie andere Staaten wie zum Beispiel Israel bereits jetzt zeigen.“ Der Vertreter des kommunalen Spitzenverbands verwies darauf, dass der Kreis Altötting bereits einen solchen digitalen Impfnachweis eingeführt habe. „Gerade in der Krise müssen wir schneller, effektiver und vorausplanender werden und nicht immer endlose Diskussionen führen, die am Ende zu keinem Ergebnis kommen“, verlangte Landsberg.





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