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Julia Klöckner, über dts

„Nach 16 Jahren Regierungsführung stehen wir vor einer Zäsur“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „So hart das ist, aber wir müssen diese Situation jetzt als Chance begreifen. Es muss eine neue Dynamik in unserer Partei entstehen.“ Ähnlich äußerte sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bei Twitter.

Der „Ampel-Zug“ habe den Bahnhof verlassen, schrieb er. „Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen und zeigen, dass wir die Lektion vom 26.9. verstanden haben.“ Klöckner wies unterdessen darauf hin, dass sowohl das Gespräch mit der FDP als auch das mit den Grünen „ernsthaft, inhaltlich gut strukturiert und differenziert“ gewesen sei. „Aber am Ende braucht es einen gemeinsamen Willen, um etwas Neues zu gestalten.“ Nun gelte es, die Entscheidung für einen anderen Weg zu respektieren. „Die größte Herausforderung kommt nun auf die FDP zu, sich in einer Ampel zwischen zwei nach links gerückten Fraktionen von SPD und Grünen zu positionieren.“ Klöckner sagte weiter: „Wir als Union haben die Aufgabe, uns inhaltlich und personell zu prüfen.“ In Rheinland-Pfalz habe sie mit bereits eine Struktur- und Organisationsanalyse mit externen Experten eingeleitet. „Das rate ich auch unserer Bundes-CDU.“



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