Klingbeil will SPD-geführte Ampel-Koalitionen in drei Ländern

SPD-Chef Lars Klingbeil hat als Ziel seiner Partei für die nächsten drei Landtagswahlen Ampel-Koalitionen unter sozialdemokratischer Führung ausgerufen.

Die Wähler im Saarland, in Nordrhein-Westfalen, in Schleswig-Holstein sähen, „dass die Ampel ein gutes Modell ist, um das Land voranzubringen“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). In Berlin zeichne das erste Dreierbündnis auf Bundesebene aus SPD, Grünen und FDP ein gutes Vertrauensverhältnis aus.

Dass es auch mal ruckele, sei normal. „Aber wir sehen ja, was dieser Bundesregierung nach nur 100 Tagen im Amt abverlangt wird.“ Die Zahl der Konflikte, die man zu lösen habe, sei enorm. „Aber wir führen das Land und die Menschen entschieden durch diese äußerst turbulente Zeit.“ Klingbeil zeigte sich optimistisch, dass die SPD mit Spitzenkandidatin Anke Rehlinger am übernächsten Sonntag im Saarland vor der regierenden CDU liegen werde. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir die Landtagswahl gewinnen können. Das Saarland braucht eine Ministerpräsidentin, die Probleme löst und keinen Noch-Amtsinhaber, der Panik-Videos vor Tankstellen aufnimmt und jammert.“ Laut einer aktuellen Umfrage führt die SPD an der Saar weiter vor der CDU. Grüne, FDP, AfD und Linke müssen demnach um den Einzug in den Landtag bangen. In Niedersachsen (Wahlen am 9. Oktober) gebe es mit Stephan Weil einen starken SPD-Ministerpräsidenten, der das Land gut führe, so Klingbeil.



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