INSA: Union verliert deutlich, Freie Wähler bei 3,5 Prozent

Im aktuellen INSA-Meinungstrend verlieren die CDU/CSU zwei Prozentpunkte und landen bei 25,5 Prozent.

SPD (17,5 Prozent), FDP (12,5 Prozent), Linke (6,5 Prozent) und Grünen (17,5 Prozent) verlieren jeweils einen halben Punkt, so die Erhebung für die „Bild-Zeitung“ (Dienstagausgabe). Die AfD verbessert sich um einen halben Punkt auf 11,5 Prozent.

Die Freien Wähler kommen erstmals im INSA-Meinungstrend in der bundesweiten Sonntagsfrage auf 3,5 Prozent. Die sonstigen Parteien kommen zusammen auf 5,5 Prozent. Für folgende Koalitionsoptionen gibt es damit parlamentarische Mehrheiten: sowohl eine „Jamaika-Koalition“ aus CDU/CSU, Grünen und FDP als auch eine „Deutschland-Koalition“ aus CDU/CSU, SPD und FDP käme zusammen auf 55,5 Prozent. Eine „Kenia-Koalition“ aus CDU/CSU, Grünen und SPD käme zusammen auf 60,5 Prozent. Möglich wäre auch eine etwas anders als früher priorisierte „Ampel“ aus Bündnis90/Die Grünen, SPD und FDP (47,5 Prozent). Schwarz-Grün (43 Prozent), Schwarz-Rot (43 Prozent) und Grün-Rot-Rot (41,5 Prozent) verfehlen derzeit parlamentarische Mehrheiten. INSA-Chef Hermann Binkert: „Das Ergebnis für die sonstigen Parteien kann wahlentscheidend werden. Wenn keine von ihnen den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schafft, wird die Schwelle für parlamentarische Mehrheiten niedriger. Gelingt zum Beispiel den Freien Wählern der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde, könnten sich aber auch neue Konstellationen bei der Regierungsbildung ergeben.“

Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag von „Bild“ wurden vom 6. bis zum 9. August 2021 insgesamt 2.118 Bürger befragt.





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