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Impfspritze mit Moderna wird aufgezogen, über dts

„Wir haben immer betont, dass die Wissenschaft entscheidet, wann ausreichende Erkenntnisse vorliegen, um Jugendlichen ein Impfangebot zu machen“, sagte der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, den Zeitung der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Dazu hätte es keines Drängens von Politikseite aus bedurft.“

Mit Blick auf die jüngste Stiko-Empfehlung zu einer Corona-Immunisierung ab 12 Jahren kritisierte Weigeldt, die Politik sei bei diesem Thema „vorgeprescht“ und habe damit eine Diskussion um Impfungen bei Jüngeren ausgelöst. Der Chef der Hausärzte sagte zugleich, dass die Arztpraxen auf stärkere Nachfrage von Kindern und Jugendlichen, die sich nun gegen das Coronavirus spritzen lassen wollen, vorbereitet seien. „Für impfwillige Jugendliche stehen auch bei steigender Nachfrage die Kinder- und Hausarztpraxen bereit“, so Weigeldt.



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