Grüne wollen „Rettungsschirm für die Zivilgesellschaft“

Die Grünen wollen die in der Corona-Pandemie in Mitleidenschaft gezogene Zivilgesellschaft gezielt stärken.

Sie fordern laut eines Berichts des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ einen „Engagement-Gipfel für mehr Dialog, Sichtbarkeit und Perspektiven“ und einen „Rettungsschirm für die Zivilgesellschaft“. Das RND beruft sich auf einen Forderungskatalog der Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt, der Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement, Anna Christmann, und der pflege- und altenpolitischen Sprecherin Kordula Schulz-Asche.

„Ohne das freiwillige Engagement Hunderttausender Menschen in Deutschland wären wir im Kampf gegen die Pandemie aufgeschmissen“, sagte Göring-Eckardt dem RND. „In Impf- und Schnelltestzentren oder bei der Kontaktverfolgung leisten Menschen überall in unserem Land einen essenziellen Beitrag. Dieses Engagement in schweren Zeiten muss viel stärker gewürdigt werden.“ Um die jetzige Notlage vieler Vereine in den Griff zu bekommen, brauche es einen Rettungsschirm mit finanziellen Soforthilfen. „Das Engagement bekommt nicht mehr die Aufmerksamkeit, die seiner Bedeutung für den Weg durch und aus der Pandemie gerecht würde“, heißt es in dem Papier.

„Verschärft wird die Lage dadurch, dass viele Engagierte und gemeinnützige Organisationen pandemiebedingt große Probleme haben, ihrer Arbeit nachzugehen und über viele Jahre gewachsene Strukturen freiwilligen Engagements auf dem Spiel stehen.“





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