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Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestags, über dts

„Es geht um die leichtere Durchführbarkeit offensiver Militäroperationen. Das ist der Kern. Wenn man das haben will, soll man das auch klar sagen und nicht so tun, als wären Drohnen nur ein Erste-Hilfe-Verbandskasten“, sagte Trittin der „Saarbrücker Zeitung“.

Dem ARD-Hauptstadtstudio hatte Högl zuvor gesagt, dass Einsätze der Bundeswehrsoldaten durch bewaffnete Drohnen sicherer würden, weil sie flexiblere Möglichkeiten böten, auf Bedrohungen zu antworten. Dagegen sagte Trittin: „In Wirklichkeit geht es um die Frage, wofür die Bundeswehr künftig eingesetzt werden soll“. Das müsse zuerst diskutiert werden. Erst dann könne man sich über die angemessenen Mittel dafür unterhalten. „Daher muss die Bundeswehr, muss die Regierung erst einmal begründen, für welche Kriege sie diese Drohnen haben will, in denen sie diese Herausforderung erwarten“, so Trittin.



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