Gastgewerbe will ukrainische Flüchtlinge beschäftigen

Das Gastgewerbe will schnell ukrainische Flüchtlinge beschäftigen.

Durch zwei Jahre Corona-Pandemie mit neun Monaten Lockdown seien „zehntausende Mitarbeiter an andere Branchen verloren“ gegangen, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Da jetzt die Pandemie abebbe und es viele freie Stellen in der Branche gebe, „können sich daraus für geflohene Menschen aus der Ukraine Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben“, wie sie sagte.

Mittelfristig könne das Gastgewerbe damit einen Beitrag leisten, die Kriegsflüchtlinge bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen. „Unsere Branche bietet dafür gute Möglichkeiten“, sagte Hartges. Im Moment stehe aber auch in ihrer Branche die schnelle Hilfe für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine im Vordergrund. „Gastronomen und Caterer in Deutschland bieten derzeit kostenlose Lieferungen von Verpflegung an. Es gibt zudem nicht wenige Anfragen von Hoteliers, die bereit sind, den Kriegsflüchtlingen zu helfen, indem sie ihnen freie Unterkunft bieten“, sagte Hartges.

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