Frei warnt vor öffentlichem Machtkampf um Unionsfraktionsvorsitz

Der Erste parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), hat in der Frage um den Fraktionsvorsitz vor einem öffentlichen Machtkampf gewarnt.

„Friedrich Merz und Ralph Brinkhaus sind starke Persönlichkeiten und Profis genug, eine einvernehmliche Lösung zu finden“, sagte der CDU-Politiker dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Fest steht, dass ein öffentlicher Machtkampf, wie wir ihn vor und nach der Bundestagswahl erlebt haben, unter allen Umständen vermieden werden muss.“

Frei sei jedoch überzeugt, dass alle Beteiligten wüssten, dass die CDU sich mit einem „hohen Maß an Geschlossenheit“ aufstellen müsse. „Es geht um viel: Wir müssen verlorenes Vertrauen zurückgewinnen, inhaltliche Schwerpunkte setzen, die Bundesregierung konstruktiv stellen und die Wahlkämpfer in den Ländern für die Landtagswahlen mit aller Kraft unterstützen“, sagte Frei. „Dafür brauchen wir eine optimale Aufstellung, und wie diese aussieht, müssen Friedrich Merz und Ralph Brinkhaus klären.“ Durch einen starken Parteitag habe die CDU viel Rückenwind für die Herausforderungen der kommenden Wochen. Frei warnte auch vor einer überstürzten Entscheidung: „Bei der Frage des Unionsfraktionsvorsitzes müssen wir uns nicht überschlagen.“

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