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„Kinder und Jugendliche brauchen gerade jetzt, da sich Omikron schnell verbreitet, unseren besonderen Schutz“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Wir dürfen uns durch Hinweise auf tendenziell mildere Verläufe nicht in Sicherheit wiegen.“

Die Fünf- bis Elfjährigen könnten erst seit Mitte Dezember geimpft werden und auch die meisten 12- bis 17-Jährigen seien noch nicht beim Boostern angelangt. „Umso wichtiger ist es, dass sich so viele Erwachsene wie möglich impfen oder boostern lassen.“ Sie appelliere besonders an Eltern, Erzieher und Lehrkräfte: „Seien Sie solidarisch. Sie schützen mit der Impfung und dem Boostern nicht nur sich, sondern vor allem auch die Ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen“, sagte Spiegel. Sie forderte zudem kostenfreie PCR-Tests für ein früheres Quarantäne-Ende. „Bei verkürzten Quarantäneregelungen muss sichergestellt sein, dass die PCR-Tests zum Freitesten aus der Quarantäne für Kinder und Jugendliche weiterhin kostenlos sind. Es darf nicht vom Gelbeutel der Familien abhängen, ob junge Menschen länger in Quarantäne bleiben müssen“, sagte die Grünen-Politikerin. „Außerdem brauchen wir weiterhin regelmäßige, kostenlose und kindgerechte Schnelltests für alle Kinder und Jugendlichen, damit sie gut geschützt am täglichen Leben in Kita, Schule und Freizeit teilhaben können.“ Die Ministerin beklagte die hohen Schulabbrecherquoten. „Seit Beginn der Pandemie verlassen doppelt so viele junge Leute die Schule ohne Abschluss.“ Das dürfe man nicht hinnehmen. Deshalb begrüße sie sehr, dass sich die Kultusminister klar für ein Offenhalten der Schulen ausgesprochen hätten, sagte Spiegel.

„Schulen und Kitas sind extrem wichtig als Lernorte, aber auch Anker im Leben von Kindern, die nicht wieder fehlen dürfen. Kinder brauchen Stabilität und den Kontakt mit Gleichaltrigen“, sagte die Familienministerin.



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