China ermahnt Bundesregierung wegen Fregatten-Entsendung

Die chinesische Regierung hat Deutschland ermahnt, beim Besuch der Fregatte "Bayern" im Indopazifik das internationale Völkerrecht nicht zu verletzen.

„Wir haben auf verschiedenen Kanälen die Entsendung der Fregatte `Bayern` nach Asien zur Kenntnis genommen“, heißt es in einer Stellungnahme der chinesischen Botschaft in Berlin, über die der „Spiegel“ berichtet. „Wir haben an die deutsche Seite immer wieder appelliert, bei der Durchfahrt im südchinesischen Meer das Völkerrecht einzuhalten, die Souveränität, Rechte und Interessen der Anrainerstaaten zu respektieren und alles zu unterlassen, was Frieden und Stabilität in der Region beeinträchtigen würde.“

Das deutsche Marineschiff ist vorigen Montag in den Indopazifik aufgebrochen. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach von einem Auftrag mit „politischer Bedeutung“. In der Stellungnahme der chinesischen Botschaft heißt es weiter, man erwarte, dass Deutschland sich „nicht nur verbal zum Multilateralismus bekennt“. Peking ermahnte die Bundesregierung, „die auf der Uno-Charta basierenden Grundnormen der internationalen Beziehungen“ einzuhalten.





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