CDU-Wirtschaftsrat möchte Reisen in Risikogebiete verbieten

Der CDU-Wirtschaftsrat möchte Urlaubsreisen in Risikogebiete verbieten. Der Rat hält die bisherigen Maßnahmen für unzureichend.

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Das berichtet „Bild“ (Freitagausgabe). „Das Reiserecht kann nicht höher bewertet werden, als die Rechte von Millionen Deutschen, denen ansonsten ein erneuter Lockdown droht“, sagte Wolfgang Steiger, der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, der „Bild“ (Freitagausgabe).

Steiger bekräftigte: „Selbst unser reiches Land wird sich einen zweiten Lockdown mit Betriebs- und Schulschließungen nur unter erheblichsten Schwierigkeiten nochmal leisten können. Das muss allen klar sein. Deshalb erwarte ich von der Politik mehr vorausschauendes Handeln als jetzt bei der schon lange erwartbaren Rückreisewelle aus den Ferien.“ Die neu verhängte Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten bezeichnete Steiger in diesem Zusammengang als „überfällig“.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Donnerstag bekanntgegeben, dass Reiserückkehrer aus Corona-Riskogebieten auf das Virus testen lassen müssen. Es kann auch ein negativer Test vorgelegt werden, sofern dieser nicht älter als zwei Tage ist. Ohne negativen Test müssen Rückherer für zwei Wochen in Quarantäne begeben.

Derzeit gelten die meisten Staaten der Erde als „Risikogebiet“. In der EU wurden vom Robert-Koch-Institut Luxemburg, die belgische Region Antwerpen und einige Regionen Nordspaniens (Katalonien, Aragón und Navarra) als Risikogebiet ausgewiesen. Auch mehrere europäische Staaten außerhalb der EU sind als Risikogebiete eingestuft sowie die die vier türkischen Küstenprovinzen, für die inzwischen keine Reisewarnung des Auswärtigen Amts mehr gilt, sind weiterhin als Risikogebiete ausgewiesen.





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