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Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts

„Dafür habe ich kein Verständnis. Als Frau darf ich das über die Frauenquote sagen“, sagte die Unternehmerin dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

„Am Ende werden die Frauen doch nur abgestempelt, und es heißt, sie wären nur wegen ihres Geschlechts und nicht wegen ihrer Qualifikation in den Vorstand gekommen.“ Der Vorstoß gängele zudem die Wirtschaft. „Der Staat denkt, er muss alles regeln. Der Staat ist aber nicht der bessere Unternehmer“, so Hamker. Auch vom Vorstoß des CSU-Chefs zur Verlängerung der Kaufprämie für Elektro- und Hybridautos hält sie wenig: „Die Verlängerung der Kaufprämien sehe ich sehr skeptisch.“ Eigentlich gehe es ja um die Reichweite der Elektroautos und um die Frage, ob es genügend Ladestationen gibt. „Die Politik sollte technologieoffen fördern und dann den Markt entscheiden lassen“, sagte Hamker. Sie sprach sich indirekt für Friedrich Merz als CDU-Chef und Kanzlerkandidaten aus, der in ihrem Verband Vizepräsident ist.

„Sie können sich vorstellen, dass Friedrich Merz uns ordnungspolitisch am nächsten steht“, sagte sie. Am Ende gehe es um eine strategische Richtungsentscheidung. „Die CDU muss ein Zukunftskonzept mit wirtschaftlicher Kompetenz vorlegen“, forderte Hamker.



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