Busbranche warnt vor massiven Einschnitten beim Schülerverkehr

Angesichts der Energiekrise warnt der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (BDO) vor massiven Einschnitten beim Transport von Schülern.

„Wenn nicht bald eine Lösung gefunden wird, werden die ÖPNV-Unternehmen schon sehr bald Leistungen reduzieren oder den Verkehr ganz einstellen müssen“, sagte Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Das sei leider die „bittere Realität“.

In einigen Bundesländern sei dies bereits der Fall. „Insbesondere im Schülerverkehr drohen massive Einschnitte“, so Leonard. Kaut Zeitung ergab eine Umfrage des Verbandes unter 115 ÖPNV-Unternehmen, dass nur drei Prozent es schaffen, die gestiegenen Energiekosten vollständig auszugleichen. Bei über 50 Prozent liegen bislang die Aufwendungen 2022 über 50 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Auch befürchtet die Branche nach dem Auslaufen des Tankrabatts in wenigen Tagen Dieselkosten, die die Zwei-Euro-Marke reißen. Leonard forderte, das bestehende Instrument der Rückerstattung von Energiekosten von fünf auf 40 Cent pro Liter angepasst werden. Die Fahrpreise hätten schließlich auch wegen des 9-Euro-Tickets nicht angehoben werden können.



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