Bundesregierung will Ukraine bei Suche nach Minen unterstützen

Die Bundesregierung will die Suche nach Minen und Blindgängern in der Ukraine unterstützen.

Das Bundesforschungsministerium steckt dazu gut sechs Millionen Euro in ein Projekt für die Entwicklung von neuartigen Magnetfeldsensoren, die per Drohnenflug verborgene Kampfmittel aufspüren, berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Besonders heimtückische Seite des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine seien Blindgänger, Minen und Sprengfallen im Boden, sagte Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP).

Das Betreten von Äckern und Wäldern bleibe auch nach den jüngsten Geländegewinnen der Ukraine lebensgefährlich. Bis Ende des Jahres will Stark-Watzinger insgesamt 85 Millionen Euro für neun Projekte zur Verfügung stellen, um Sensoren auch für andere Bereiche entwickeln zu lassen, etwa für die Suche nach Bodenschätzen und archäologischen Stätten.



Das könnte Ihnen auch gefallen: