Bundesregierung holt erneut deutsche ISIS-Frauen zurück

Die Bundesregierung hat erneut deutsche ISIS-Frauen aus Syrien zurückgeführt.

Mithilfe der US-Luftwaffe und in Begleitung von Beamten des Auswärtigen Amtes, des BKA und der Bundespolizei wurden vier Frauen und mehrere Kinder aus einem kurdischen Camp in Nordsyrien ausgeflogen, berichtet die „Bild“-Zeitung (Donnerstagausgabe). Ursprünglich sollten fünf Frauen zurückgeführt werden, eine Deutsche und ihre Kinder seien im Camp jedoch nicht angetroffen worden.

Die Frauen müssten sich nun unter anderem wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten. Eine der Frauen soll an Anschlagsvorbereitungen gegen Ziele in Deutschland beteiligt gewesen sein. Ein weiterer zurückgeführter Mann soll als Minderjähriger von seiner Mutter nach Syrien verschleppt worden sein und habe dann mehrere Jahre in kurdischen Camps und einem Rehabilitationszentrum verbracht. Weiterhin sollen sich mehrere deutsche Frauen in kurdischen Camps befinden, zwei Dutzend deutschen Frauen gelang bereits die Flucht aus diesen Camps.

Hinzu kommt eine niedrige zweistellige Zahl männlicher deutscher ISIS-Mitglieder in kurdischen Gefängnissen, von denen bislang zwei verstorben sein sollen.



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