Bericht: Bund und Länder vertagen Beherbergungsverbots-Entscheidung

Bund und Länder haben laut eines Medienberichts die Entscheidung zum umstrittenen Beherbergungsverbot vertagt.

Werbung

Das sei auf dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Länderchefs und Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) zu den Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie am Mittwochabend beschlossen worden, berichtet die „Bild“ auf ihrer Internetseite. Geeinigt hat man sich dagegen laut eines Berichts des Wirtschaftsmagazins „Business Insider“ unter Berufung auf Teilnehmerkreise auf eine bundesweite Sperrstunde für Restaurants und andere Gaststätten ab 23 Uhr.

Die Sperrstunde gelte, wenn die Zahl der Neuinfektionen in einem Kreis 50 pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen übersteigt. Ebenso soll bei Veranstaltungen die Zahl der Teilnehmer beschränkt werden. Dabei gelte dann: Übersteigt die Zahl der Neuinfektionen den Grenzwert von 50 pro 100.000 Einwohner, sollen in Innenräumen nur noch maximal 100 Teilnehmer erlaubt sein. Bei 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner soll die Zahl nochmal deutlich eingeschränkt werden.

Ausnahmen sollen aber möglich sein. Ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und einem fortdauernden Anstieg der Zahl soll es zudem Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum geben. Dann seien nur noch zehn Personen oder zwei Hausstände erlaubt, berichtet das Magazin.

Merkel: „Ergebnisse nicht hart genug, um Unheil abzuwenden!“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist mit den bisher auf der Bund-Länder-Konferenz zur Coronakrise getroffenen Beschlüssen nicht zufrieden. Das schreibt die „Bild“ am Mittwochabend auf ihrer Internetseite unter Berufung auf Teilnehmer der Sitzung. Demnach erklärte Merkel vor wenigen Minuten: „Ich bin nicht zufrieden. Die Ergebnisse sind nicht hart genug, dass wir Unheil abwehren.

Wie „Bild“ weiter schreibt, würden jetzt zahlreiche vereinbarte Punkte und Entscheidungen in der Runde im Kanzleramt nun wieder neu diskutiert.





Werbung