Baerbock wieder in Kiew

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist zum zweiten Mal seit Beginn des Krieges zu Besuch in der Ukraine.

„Ich bin heute nach Kiew gereist, um zu zeigen, dass sie sich weiter auf uns verlassen können. Dass wir der Ukraine weiter beistehen, so lange es nötig ist – mit der Lieferung von Waffen, mit humanitärer und finanzieller Unterstützung“, sagte Baerbock am Samstag nach ihrer Ankunft.

„Um zumindest hier für ein bisschen Schutz zu sorgen, wo russische Truppen zurückgedrängt werden konnten, unterstützen wir bei der Räumung von Minen und Kampfstoffen.“ Damit Kriegsverbrechen nicht ungesühnt blieben, helfe Deutschland zudem bei der Aufarbeitung, unter anderem mit entsandten Experten, darunter auch einem Staatsanwalt. „Für mich ist klar, Putin setzt darauf, dass wir der Anteilnahme am Leid der Ukraine müde werden. Er glaubt, dass er unsere Gesellschaften mit Lügen spalten und mit Energielieferungen erpressen kann“, so Baerbock.

„Diese Rechnung darf und wird nicht aufgehen. Denn ganz Europa weiß, dass die Ukraine unsere Friedensordnung verteidigt“, sagte die Ministerin.



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