Ampel-Generalsekretäre bei Waffenlieferungen uneins

Die Russland-Aussagen von SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert sorgen für Streit in der Ampel-Koalition.

Nachdem Kühnert sich skeptisch über Panzerlieferungen an die Ukraine geäußert hatte, sagte Djir-Sarai, dass Deutschland die Ukraine „gerade jetzt in dieser entscheidenden Phase unterstützen“ müsse, „mit weiteren schnellen Lieferungen insbesondere schwerer Waffen und in Abstimmung mit unseren Partnern“. Djir-Sarai sagte der „Bild“ in Richtung Kühnert: „Ich würde mir wünschen, dass diese Notwendigkeit endlich auch von allen Akteuren in der SPD anerkannt wird.“

Man dürfe „niemals vergessen, dass Russland der Aggressor ist“, erinnerte Djir-Sarai seinen SPD-Amtskollegen. „Russland hat die Ukraine angegriffen, nicht anders herum. Die Ukraine hat ein Recht darauf, ihr Territorium gegen die Angreifer zu verteidigen.“ Kühnert hatte bei „n-tv“ erklärt, dass man Russland durch weitere Waffenlieferungen nicht animieren dürfe, etwas Irrationales zu tun.

Mit dieser Aussage löste er eine Welle der Kritik aus.



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