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Wolfgang Kubicki, über dts

Das geht aus dem aktuellen Stand des Antragspapiers hervor, über das die „Rheinische Post“ in ihrer Samstagausgabe berichtet. „Es war eine kluge und richtige Entscheidung, diese medizinisch-ethische Frage offen im Parlament zu debattieren“, sagte Kubicki der Zeitung.

„Dieser Entwurf aus dem Kreise einiger FDP-Abgeordneter ist ein erster Aufschlag, der diese wichtige Debatte eröffnet.“ Er freue sich über weitere Unterstützung für den Antrag, aber auch über Kritik und sei gespannt darauf, wie die anderen Anträge formuliert sein würden. „Es ist keine Frage von Fraktionen oder Parteibindungen, es geht um eine Gewissensentscheidung. Deshalb wäre es ratsam, weder Befürwortern noch denjenigen unlautere Motive zu unterstellen, die sich gegen eine generelle und allgemeine Impfpflicht aussprechen“, sagte der FDP-Vize-Chef. Über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht soll laut Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Februar oder März abgestimmt werden. Die Abgeordneten sollen in ihrer Entscheidung frei sein und nicht dem Fraktionszwang unterliegen, was theoretisch eigentlich immer der Fall ist, in der Praxis aber nicht.



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