WFP besorgt über Versorgungsengpässe für ukrainische Zivilisten

Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen hat sich besorgt über die Versorgungslage der Zivilbevölkerung in der Ukraine geäußert.

„Die Lage für die Menschen in der Ukraine hat sich durch die erbitterten Kämpfe dramatisch zugespitzt“, sagte Martin Frick, Direktor des WFP in Deutschland, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). Die Menschen würden in Kellern ausharren und könnten nur unter größter Gefahr Besorgungen machen.

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„Gerade aus Kiew und Charkiw erreichen uns Berichte, dass Nahrungsmittel ausgehen und Trinkwasser knapp wird“, sagte Frick. Die Priorität der UN-Organisation sei es jetzt, Versorgungswege nach Kiew und in die Epizentren des Konflikt zu etablieren, bevor die Kämpfe weiter eskalieren. Das WFP baue seine Präsenz in der ganzen Region aus, sagte Frick. „Aber es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.“ Ein internationales Team sei bereits in der Ukraine und den Nachbarstaaten, um Hilfe zu koordinieren. Lkws mit 400 Tonnen Nahrungsmitteln seien aus der Türkei unterwegs. Kampfhandlungen und Fluchtbewegungen im ganzen Land machten die Lage aber auch für Helfer unübersichtlich, so der Vertreter des Welternährungsprogramms in Deutschland.



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