UN-Sicherheitsrat fordert Ende der Angriffe durch Huthi-Rebellen

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nation fordert die Huthi-Rebellen im Jemen auf, ihre Angriffe auf zivile Schiffe im Roten Meer sofort zu stoppen.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nation fordert die Huthi-Rebellen im Jemen auf, ihre Angriffe auf zivile Schiffe im Roten Meer sofort zu stoppen. Die Resolution wurde ohne Gegenstimmen verabschiedet, Russland, Algerien, China und Mosambik enthielten sich.

Die Angriffe mit Raketen und Drohnen würden den freien internationalen Handel behindern und den Frieden in der Region bedrohen, heißt es in der Resolution. Der verabschiedete Text ermutigt die Mitgliedstaaten zudem, „die Bemühungen um den Aufbau von Kapazitäten“ der jemenitischen Küstenwache zu unterstützen sowie die Souveränität und Integrität des Landes zu schützen. Ebenso verurteilt die Resolution die Bereitstellung von Waffen für die Huthi-Rebellen.

Zuvor hatten die USA berichtet, gemeinsam mit britischen Seestreitkräften, alleine am Dienstag 21 Drohnen und Raketen im südlichen Roten Meer abgefangen zu haben. Seit Ausbruch des Krieges im Gazastreifen zwischen Israel und der Hamas greifen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen immer wieder Schiffe an, die angeblich mit Israel in Verbindung stünden. Viele Reedereien meiden aufgrund der Vorkommnisse die Strecke durch den Suezkanal und müssen deswegen große Umwege in Kauf nehmen. Dadurch steigen die Kosten für den internationalen Gütertransport auf dem Seeweg, viele globale Lieferketten sind beeinträchtigt.




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