UN-Generalsekretär wirbt in Moskau für Waffenruhe

UN-Generalsekretär António Guterres hat bei seinem Besuch in Moskau für eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg geworben.

„Meine Agenda besteht darin, Menschenleben zu retten und Leiden zu verhindern“, sagte der Portugiese am Dienstag nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow. Er habe mit Lawrow über wiederholte Verletzungen der Menschenrechte gesprochen.

Unabhängige Ermittlungen zu Berichten über Kriegsverbrechen seien nötig. Zudem fordere man Fluchtrouten, „die auch wirklich eingehalten werden“. Guterres erneuerte den Vorschlag einer „humanitären Kontaktgruppe“ unter Beteiligung der Ukraine und Russlands. Zudem äußerte er sich zur Situation in der belagerten ukrainischen Hafenstadt Mariupol.

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Die UN seien bereit, vor Ort zusammen mit dem Roten Kreuz für die Rettung von Zivilisten zu sorgen. Guterres will sich in Moskau auch noch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen. Am Donnerstag sind dann in Kiew Gespräche mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba sowie mit Staatschef Wolodymyr Selenskyj geplant. Aus der Ukraine war im Vorfeld der Reise Kritik daran geäußert worden, dass der UN-Generalsekretär zuerst nach Russland geflogen ist.



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