Umweltschützer pochen auf globale Vereinbarung gegen Plastikmüll

Zum Auftakt der Verhandlungen der UN-Umweltversammlung über ein internationales Abkommen im Kampf gegen Plastikmüll hat die Umweltschutzorganisation WWF Deutschland ein starkes Mandat gefordert.

In Nairobi müsse der Weg für eine Vereinbarung geebnet werden, in der „rechtsverbindlich ein ehrgeiziger und überprüfbarer Fahrplan für die schrittweise Beendigung der Plastikverschmutzung festgelegt wird“, sagte Alois Vedder, Leiter Politik von WWF Deutschland, der FAZ (Montagsausgabe). Der WWF schlägt außerdem eine Regelung zur finanziellen und technologischen Unterstützung von Staaten vor, die etwa Hilfe beim Aufbau von Recyclingsystemen brauchen.

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Außerdem müsse es ein wissenschaftliches Gremium geben, welches die Implementierung des geplanten Plastikabkommens begleitet. Dieses müsse also eine ähnlich wegweisende Rolle spielen, wie der Weltklimarat für das Pariser Abkommen im Kampf gegen die Erderwärmung. Die Vorverhandlungen in Nairobi beginnen am Montag. Vom 28. Februar bis zum 2. März werden die Minister beraten. Deutschland wird durch Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) vertreten.



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