Ukrainische Streitkräfte setzen Gegenangriffe bei Charkiw fort

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Gegenangriffe nördlich der Millionenstadt Charkiw fort.

Das teilte der britische Militärgeheimdienst, der die Lage in der Ukraine besonders intensiv beobachtet und jeden Tag einen entsprechenden Bericht veröffentlicht, am Donnerstag mit. Demnach seien mehrere Städte und Dörfer in Richtung der russischen Grenze zurückerobert worden.

Russlands Priorisierung von Operationen im Donbass habe russische Kräfte, die in der Oblast Charkiw stationiert sind, anfällig für die ukrainische Gegenangriffstruppe gemacht, so die Briten. Nach Russlands Erfolg bei der Einkreisung von Charkiw in der Anfangsphase des Konflikts seien Einheiten aus der Region abgezogen worden, um die russischen Truppen nach schweren Verlusten neu zu organisieren und aufzufüllen. Der Rückzug der russischen Streitkräfte aus der Region Charkiw ist nach Einschätzung der Briten eine „stillschweigende Anerkennung der Unfähigkeit Russlands, wichtige ukrainische Städte zu erobern, wo sie mit begrenztem Widerstand der Bevölkerung rechneten“.



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