Ukraine stimmt mehreren Fluchtkorridoren zu

Die Ukraine hat der Einrichtung von insgesamt sechs Fluchtkorridoren zur Evakuierung von Zivilisten zugestimmt.

Das sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk am Mittwoch. Demnach soll es unter anderem für die Städte Mariupol, Wolnowacha, Sumy und Isjum „humanitäre Korridore“ geben.

Das gilt auch für mehrere Kleinstädte bei Kiew. Bis 20 Uhr deutscher Zeit soll lokal begrenzt ein Waffenstillstand gelten. Die Routen sollen mit Russland koordiniert worden sein. Die russische Seite hatte bereits am Vormittag die Einrichtung von Fluchtkorridoren angekündigt.

Schon in den vergangenen Tagen waren mehrfach Waffenruhen angekündigt worden, die aber meistens scheiterten. Am Dienstag hatte es aber zumindest in Sumy im Nordosten der Ukraine teilweise geklappt. Nach ukrainischen Angaben konnten etwa 5.000 Menschen die Stadt über den Flüchtlingskorridor verlassen.



Das könnte Ihnen auch gefallen:

Werbung