Trump lehnt virtuelles TV-Duell ab

Donald Trump, über dts
US-Präsident Donald Trump will in der zweiten Fernsehdebatte nicht virtuell gegen seinen Herausforderer Joe Biden antreten. Er dementiert damit Medienberichte.

Das sagte der US-Präsident am Donnerstagmorgen dem US-Fernsehsender Fox Business. Die Austragung des TV-Duells in einem rein virtuellen Raum sei „inakzeptabel“, so Trump.

Er wolle nicht seine „Zeit verschwenden“. Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, wonach die Debatte am 15. Oktober womöglich in Form eines „town meeting“ stattfinde. Damit sollte auf Trumps Corona-Infektion reagiert werden.

Trump lehnt virtuell Duell ab

Die Entscheidung, nicht an einem virtuellen TV-Duell teilzunehmen, scheint sicher. „Ich werde keine virtuelle Debatte führen“, sagte Trump im Interview mit Fox. „Ich werde meine Zeit nicht mit einer virtuellen Debatte verschwenden“, so Trump weiter. Es sei nicht „das, worum es beim Debattieren geht“, so der US-Präsident.

Die Reaktion des US-Präsidenten geht auf eine zuvor von der Kommission für Präsidentschaftsdebatten gefällte Entscheidung für einen Formatwechsel zurück. Durch Entscheidung für eine virtuelle Debatte fiel, um „die Gesundheit und die Sicherheit aller Beteiligten zu schützen“.

2. TV-Duell sollte nur virtuell stattfinden

Das zweite TV-Duell zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden am 15. Oktober sollte nur virtuell stattfinden. Das berichteten am Donnerstagvormittag mehrere US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf die Organisatoren der Debatten. Das Duell sollte als „virtual town hall“ stattfinden. Beide Kandidaten sollten dabei von verschiedenen Orten zugeschaltet werden. Die Entscheidung war eine Reaktion auf die Corona-Infektion des US-Präsidenten. Dieser war am Freitag in ein Militärkrankenhaus eingeliefert worden. Mittlerweile befindet er sich wieder im Weißen Haus und zeigt nach Angaben seiner Ärzte keine Symptome mehr.
Trump plant, bald wieder große Wahlkampfveranstaltungen abhalten. Im Interview mit Fox Business kündigte Trump an, am liebsten wolle er noch am Donnerstagabend eine Veranstaltung machen. Er sei überzeugt, dass er nicht mehr ansteckend sei und fühle sich „perfekt“, so Trump.
Werbung