Menschenrechtler fordern mehr Engagement für Nawalny-Freilassung


Menschenrechtler fordern mehr Engagement für Nawalny-Freilassung

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Menschenrechtsorganisationen haben dazu aufgerufen, das internationale Engagement für die Freilassung des inhaftierten russischen Regimekritikers Alexei Nawalny nicht versanden zu lassen.

„Alexei Nawalny bedarf weiter unserer Unterstützung“, sagte Anke Giesen, Vorstandsmitglied von Memorial International, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Der Putin-Gegner sei aufgrund „absurder Vorwürfe in einem Verfahren, das keinerlei rechtsstaatlichen Standards genügte, zu einer Freiheitsstrafe zu ungerechtfertigt harten Bedingungen verurteilt“ worden.

Seine Verurteilung sei rein politisch motiviert und müsse auf internationaler Ebene auf das Strengste verurteilt werden. Der Generalsekretär von Amnesty International Deutschland, Markus N. Beeko, sagte unterdessen, Nawalny werde verfolgt, weil er gegen Korruption gekämpft habe und einer der prominentesten Kritiker der russischen Behörden sei. Sein Fall stehe sinnbildlich für die Einschränkung von Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie systematische Unterdrückung von politischem Engagement in Russland. Hunderte russische Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger seien strafrechtlicher Verfolgung und Inhaftierung ausgesetzt. „Nicht nur Alexei Nawalny, sondern sie alle sind auf internationale Aufmerksamkeit und solidarisches Eintreten der Staatengemeinschaft angewiesen“, so Beeko.





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