Bund-Länder-Konferenz: Lockdown soll verlängert werden

Der Lockdown in Deutschland soll grundsätzlich bis zum 28. März verlängert werden. Ab kommenden Montag sollen erste Lockerungen der strikten Kontaktregeln in Kraft treten.

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Dies hat die Deutsche Presse-Agentur aus mehreren Quellen aus den Beratungen erfahren.

Außerdem sollen stufenweise Öffnungsmöglichkeiten, abhängig der Corona-Zahlen eingeführt werden. Über die finalen Inzidenzwerte, ab wann welche Lockerungen eintreten, wird derzeit immer noch gerungen.

Ab 8. März wollen Bund und Länder bei den derzeit sehr strengen Kontaktregeln erste Lockerungen vornehmen. Dann sollen wieder Treffen mit bis zu fünf Personen erlaubt sein, allerdings weiterhin nur aus einem weiteren Hausstand. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Auch Paare, die nicht zusammenwohnen, sollen zukünftig als ein Hausstand gelten, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Ab Ende März oder Anfang April sollen Haus- und Fachärzte gegen Corona impfen dürfen. Auch wird der – voraussichtlich – der AstraZeneca-Impfstoff für alle Altersgruppen ab 18 Jahren freigegeben. Dies solle „bald“ geschehen, teilte die Ständige Impfkommission mit.

Viele dieser Änderungen waren bereits seit Tagen oder teilweise Wochen angekündigt. Auch die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigte großangelegte Testoffensive wird auf mindestens Ende März verschoben, nachdem sie bereits von Kanzlerin Angela Merkel vom 01. März auf 8. März verschoben wurde. Der Grund laut „BILD:“ Das Gesundheitsministerium habe die Tests noch nicht bestellt …

Aktuell wurden die Verhandlungen pausiert, mittlerweile sollen die Kanzlerin, Markus Söder sowie Olaf Scholz und Michael Müller in einem Vier-Augen-Gespräch eine Lösung erarbeiten. Angela Merkel soll Bereitschaft erklärt haben, Lockerungen für den Handel ab einer Inzidenz von 50 zuzulassen – bisher habe sie, so die DPA, den Wert von 35 verlangt.

Länderseitig soll weiterhin keine Einigkeit herrschen.





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