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Volkstrauertag 2019 Sulzbach

Nachdenkliche Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Mit einer Feierstunde in der Aula und einer Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Altenwalder Friedhof gedachten in Sulzbach die Menschen aller Opfer von Krieg und Gewalt, speziell der gefallenen Soldaten und der Millionen getöteter Zivilisten der beiden Weltkriege.

Mit einer Feierstunde in der Aula und einer Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Altenwalder Friedhof gedachten in Sulzbach die Menschen aller Opfer von Krieg und Gewalt, speziell der gefallenen Soldaten und der Millionen getöteter Zivilisten der beiden Weltkriege.

Eingeladen hatte die Stadt Sulzbach gemeinsam mit dem Sozialverband VdK. Für die Stadt begrüße Renate Schiel- Kallenbrunnen die Gäste. Besonders herzlich hieß sie von der Sulzbacher Patenschaftskompanie in Merzig den neuen Chef, Frau Major Birte Völker, und Oberstabsfeldwebel Matthias Fritzke willkommen. Herzliche Willkommensgrüße gingen auch an die deutschen und französischen Reservisten, die französischen Freunde aus St. Avold und Remelfingen, an die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach und des Technischen Hilfswerk Sulzbach.

In diesem Jahr war die Feierstunde vor allem den sogenannten Trümmerfrauen gewidmet. In einer Präsentation beschäftigten sich vier Jugendliche des Theodor-Heuss-Gymnasiums mit vier Frauen aus unserer Region. Die zwei Schülerinnen und zwei Schüler hatten diese als Zeitzeuginnen befragt. Heraus kamen Bilder und bewegende Informationen über die Frauen, die während des Krieges das Leben zu Hause ohne Männer und Söhne bewältigen mussten. Bürgermeister Michael Adam hob die Bedeutung des Volkstrauertages hervor. Gerade heute, wo die politischen Entwicklungen immer turbulenter und extremer würden, ja einiges aus den Fugen der wohltuenden Stabilität zu geraten scheine, sei es wichtig, sich zu erinnern. Dabei sei der Volkstrauertag eine wichtige Säule.

Nur wer sich traue, sich zu erinnern, könne aus der Vergangenheit lernen, um eine bessere Zukunft zu gestalten. Sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen verlange Mut, Verständnis und Verantwortung, so Adam, und er betonte: „Wir alle entscheiden mit darüber, wie das 21. Jahrhundert verlaufen wird. Deshalb sind die Erinnerung und die daraus resultierende Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung unsere Bürgerpflicht. Nehmen wir diese Pflicht weiterhin ernst.“

Die Worte zur Totenehrung sprach die VdK-Kreisvorsitzende Brunhilde Müller. Die Feierstunde wurde musikalisch gestaltet vom Chor Amore Laudis unter der Leitung von Andrea Becker und Nikhil Schmidt am Klavier.

Begleitet von einer Fahnenabordnung, den Honoratioren und Gästen fand anschließend am Ehrenmal auf dem Friedhof in Altenwald die Kranzniederlegung statt. Dort sprach der evangelische Militärseelsorger Detlef Zell. Musikalisch umrahmt wurde die Kranzniederlegung von den Fischbacher Musikanten unter der Leitung von Norbert Aulenbacher.

Bilder der Zeremonien

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