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Polizeiauto (Symbolbild)
Polizeiauto (Symbolbild)

Mindestlohnkontrolle des Zolls

Saarbrücken (ots) – Am 21. Januar 2020 kontrollierte der Zoll bundesweit die Einhaltung des Mindestlohns.

Das Hauptzollamt Saarbrücken beteiligte sich im Saarland und im südlichen Rheinland-Pfalz mit 75 Zöllnerinnen und Zöllnern an der Aktion.

Im Laufe des vergangenen Dienstags wurden knapp 240 Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt und 70 Geschäftsunterlagenprüfungen bei Arbeitgebern durchgeführt.

In insgesamt 83 Fällen sind weitere Sachverhaltsaufklärungen notwendig. Unter anderem ergaben sich erste Anhaltspunkte für Mindestlohnverstöße, Beitragsvorenthaltungen (§ 266 a StGB), illegale Beschäftigung von Ausländern und Leistungsmissbrauch.

Im besonderen Fokus standen Branchen, die besonders anfällig für Verstöße gegen das Mindestlohngesetz sind. Dabei wurden die Branchen der besonders risikobehafteten Wirtschaftsbereiche mit Kundenkontakt genauer unter die Lupe genommen. Darunter fallen beispielsweise Betriebe, wie das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe mit Schwerpunkt auf Imbissstuben und Cafés, Friseur- und Kosmetiksalons insbesondere Nagelstudios, Wach- und Sicherheitsgewerbe, Spielhallen, Massagesalons, Sonnenstudios sowie Kfz-Dienstleistungsbetriebe wie Autohandel, Werkstätten oder Waschanlagen.

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 01. Januar 2020 9,35 Euro/Stunde.

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Original verfasst durch: Hauptzollamt Saarbrücken

Information:
Bei dem Text handelt es sich um eine Pressemeldung der zuständigen Polizeibehörde. Der Text wurde durch unsere Redaktion nicht bearbeitet oder verändert.

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