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Sebastian Kurz, über dts
Sebastian Kurz, über dts

Kurz erwartet große Unterschiede bei Rückkehr zur Normalität in EU

Trotz der für Mitte Juni geplanten weitreichenden Grenzöffnungen rechnet der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz noch "für eine ganze Zeit" damit, dass einige Grenzen in Europa geschlossen bleiben.

Die Corona-Pandemie führe dazu, dass innerhalb der Europäischen Union weiter Unterschiede bei den Grenzen und bei der Belastung der Wirtschaft zu erwarten seien, sagte Kurz dem “Handelsblatt” (Freitagsausgabe). Österreich öffnet seine Grenzen zu Deutschland komplett am 15. Juni und plant weitere Öffnungen zu Nachbarländern wie der Schweiz oder Tschechien.

Die Grenze zu Italien will das Land aber geschlossen halten. “Wir werden sicher unsere Grenze nicht zu Ländern öffnen, in denen die Situation nicht unter Kontrolle ist”, so der österreichische Bundeskanzler.