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Benjamin Netanjahu, über dts
Benjamin Netanjahu, über dts

Korruptionsprozess gegen Netanjahu wird verschoben

Der Auftakt des Korruptionsprozesses gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wird wegen der Coronavirus-Krise verschoben.

Das ursprünglich für Dienstag angesetzte Verfahren soll nun am 24. Mai starten, teilten die Behörden mit. Hintergrund der Entscheidung ist eine Anordnung des israelischen Justizministers Amir Ohana, dass Gerichte nur noch in Notfällen arbeiten sollen.

Netanjahu war im November 2019 wegen des Verdachts auf Korruption angeklagt worden. Außerdem werden Netanjahu Bestechlichkeit, Betrug und Untreue vorgeworfen. Der israelische Premierminister steht bereits seit Anfang Januar 2017 im Fokus von Ermittlungen wegen Verdachts der Vorteilsannahme. 2018 kam noch der Vorwurf hinzu, dass er die Berichterstattung von ihm gegenüber kritisch eingestellten Zeitungen einschränken wollte.

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