Jahresrückblick der Feuerwehr St. Ingbert-Mitte | Bild: Alex Weber / Feuerwehr St. Ingbert
Jahresrückblick der Feuerwehr St. Ingbert-Mitte | Bild: Alex Weber / Feuerwehr St. Ingbert

Jahresrückblick der Feuerwehr St. Ingbert-Mitte

Am 12.01. trafen sich alle Abteilungen der aktiven Wehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung im Gerätehaus in St. Ingbert und blickten auf das vergangene Jahr zurück.

Ein bisschen Statistik

Zum Löschbezirk St. Ingbert-Mitte gehören 143 Personen an, 77 davon aktive Wehrleute (7 Frauen). In der Jugendfeuerwehr sind 34 Nachwuchskräfte (davon sechs Mädchen) formiert. Der Alterswehr gehören 32 Personen an.

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Zu über 535 Einsätzen rückte die Wehr in St. Ingbert und das Umland aus. In der Gesamtstadt sind es bilanziert 944 Einsätze. Die aufgebrachte Zeit in Einsätzen, Übungen und Brandsicherheitsdiensten summiert sich auf 11.176 Stunden. Dabei zeigte Löschbezirksführer Zintel auch auf, welche Kosten dem städtischen Haushalt durch das Engagement der Freiwilligen erspart bleiben. Die o.g. Stunden ergeben bei einer angenommenen 37,6 Stundenwochen eine Einsparung von ca. 205.000 Euro für ca. 5400 Stunden. Das entspricht einer Ersparnis von 6,7 Personen pro Jahr nur für den Einsatzdienst. So bilanziert es die Feuerwehr St. Ingbert-Mitte.

Wie die St. Ingberter Wehr mitteilt, gehörten zu den größeren Einsätzen des letzten Jahres der LKW-Brand auf dem Rastplatz Kahlenberg, der Brand einer Produktionshalle des Drahtwerks sowie der Massenanfall an Verletzten, ausgelöst durch Reizgas an Fasching in der Stadthalle.

Aber auch am „Stadtleben“ nimmt die Feuerwehr teil: Dazu zählen der Rathaussturm und die Absicherung des Faschingsumzuges oder an den Feierlichkeiten der St. Josefs-Kirche. In diesem Jahr wurde auch die 30-jährige Partnerschaft zur Feuerwehr Radebeul gefeiert.

Löschbezirksführer Zintel dankte insbeosndere den Familien der Einsatzkräfte, der Stadtverwaltung sowie Stadt- und Ortsrat, die sich jederzeit für das Wohl der Ehrenamtler, aber auch für Materialbeschaffungen einsetzen.

In diesem Zusammenhang machte er jedoch auch darauf aufmerksam, dass im Gerätehaus seit Jahren enormer Sanierungsbedarf besteht. So sind immer noch nicht die geplante Damentoilette und ein für die Hygiene unabdingbarer Schwarz-Weiß Bereich mit Stiefelwaschanlage umgesetzt. Ebenfalls unbefriedigend stellt sich die derzeitige Parkplatzsituation vorm Gerätehaus dar. Hier kommt es immer wieder zu Konflikten mit Busfahrern, die durch die anrückenden Einsatzkräfte behindert werden. Laut Zintel sind diese Konflikte vermeidbar, wenn die Busse auf Ausweichplätze ausweichen und der komplette Vorplatz für die Feuerwehr reserviert ist. Nur so kann sichergestellt werden, dass Feuerwehrleute ihre Fahrzeuge ordnungsgemäß parken können und es auch keine Konflikte mit Busfahrern gibt.

Änderungen bei der Jugendfeuerwehr

Jonas Jung übernimmt ab sofort die Führung der Jugendfeuerwehr, Thomas Kostyzyn wird sein Stellvertreter.

Im Jahr 2019 wird sich die Feuerwehr wieder im Stadtgeschehen engagieren. So wird am 03.03.2019 das bunte Treiben nach dem Faschingsumzug im Gerätehaus durchgeführt. Der Tag der offenen Tür findet erstmalig nur noch am Muttertag, am 12.05.2019, statt. Der Samstagabend entfällt.

Als letzter Punkte der Versammlung durften die Beförderungen und Ehrungen nicht fehlen. Eine besondere Ehrung durfte der Chef der Wehr, Hans Wagner, vornehmen. Für 75 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde der fast 90-jährige Werner Mansfeld geehrt.

Beförderungen und Ehrungen im Überblick

Mitgliedschaft in der Feuerwehr

Aktive Wehr

10 Jahre Maximilian Görg, Julian Wild und Sebastian Zitt
15 Jahre: Dominik Heib und Markus Zintel
20 Jahre: Peter Breidenbach, Dominik Deckarm und Christian Henry
25 Jahre: Susanne Ring und Pasquale Schembri
30 Jahre: Daniela Gestier und Nico Wagner
35 Jahre: Jürgen Bauer, Guido Deges, Alois Gries,  Klaus Kremp, Thomas Morgenstern, Stefan Quirin, Frank Ring, Ralf Weirich

Altersabteilung

Simon Kersten  – 35 Jahre
Junkes Florian – 55 Jahre
Kraus Konrad – 55 Jahre
Luck Fritz – 55 Jahre
Luckas Hans Jürgen – 55 Jahre
Barth Edgar – 65 Jahre
Mansfeld Helmut – 65 Jahre
Mansfeld Werner – 75 Jahre

Beförderungen

Vorname – Nachname – Beförderung zum

Peter Dörr – Feuerwehrmann
Maximilian Görg – Feuerwehrmann
Alexander Weber – Oberfeuerwehrmann
Thomas Kostyzyn – Haupfeuerwehrmann
Michael Lutz – Löschmeister
Daniel Woll – Löschmeister
Markus Zintel – Löschmeister
Alexander Henry – Oberbrandmeister
Ralf Weirich – Oberbrandmeister

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