Interessante Konzepte auf dem Aktionstag E-Mobilität in Sulzbach

Am Wochenende fand in Sulzbach der Aktionstag E-Mobilität statt. Neben klassischen Oldtimern, die den Beginn der Mobilität zeigten, wurden verschiedenste Elektroautos und Elektrofahrräder ausgestellt.

Aufgrund des sonnigen Morgens strahlten die Fahrzeuge um die Wette: Die vom Autohaus Birkelbach gezeigten, klassischen Mercedes-Benz Oldtimer funkelten vor dem Brunnen auf dem Ravanusaplatz.

Ein ganz anderes, aber nicht weniger funkelndes Bild konnte man in der „Moderne“ bewundern: Vollelektrische Fahrzeuge für unterschiedlichste Anwendungszwecke: Angefangen vom Mini-City-Flitzer „Smart“, über den etwas größeren Renault Zoe bis hin zu den modernen „Streetscooter“ Post-Fahrzeugen. Mittlerweile gibt es für die meisten Anwendungsbereiche passende Elektrofahrzeuge.

BMW bietet z.B. mit dem i3 einen attraktiven, kleinen City-Flitzer an, der in weniger als sieben Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Eine solch fordernde Fahrweise geht natürlich zu Lasten der Reichweite. Doch im normalen Stadtbetrieb reicht es für realistische 180-200km – ohne auf den bekannten Komfort verzichten zu müssen. Noch in diesem Jahr soll die Reichweite durch neue Batterien deutlich erhöht werden.

Wer bereits heute maximale Reichweite erleben möchte, kommt um den Tesla Model S nicht herum. 400 Km Reichweite unter Realbedingungen, Beschleunigung aus einer anderen Welt, bei der selbst Sportwagenfahrer nur staunen können und eine elegante Anmutung in Sachen Design. Hier stimmt schon vieles – der Preis mit über 100.000 Euro lässt die Träume jedoch schnell platzen.

Doch zurück zum Aktionstag E-Mobilität: Im Gespräch mit Bernd Jost vom Autopartner Jost & Pilger konnten wir erfahren, dass für ihn die Zukunft bereits begonnen hat:

„Ich bin von Elektromobilität überzeugt. Deswegen haben wir uns bereits früh mit dem Thema auseinandergesetzt und verfügen heute bereits über ein fundiertes Know-How aus diesem Bereich“

Wir erfahren, dass das Unternehmen Jost & Pilger Reparaturen & Wartung für einen Teil der Post Streetscooter-Fahrzeugflotte durchführt. Als wir einen Blick in das „Postauto“ der Zukunft werfen, staunen wir nicht schlecht: Pragmatisch, mit dem nötigsten bestückt, aber sehr durchdacht. So findet sich eine ebene Ladefläche ohne „Höcker“ der Radhäuser, die von drei Seiten beladen werden kann genau so, wie eine LED-Innenraumbeleuchtung des Laderaums.

Bernd Jost erzählt uns, dass Streetscooter modulare Fahrzeuge baut. Der Vorteil liegt darin, dass z.B. der „Post-Aufsatz“ gegen einen „Pritschenwagen“-Aufsatz getauscht werden kann, die Unterkarosse jedoch gleichbleibt. Der Einsatzzweck wandelt sich dann vom Postauto zum Fahrzeug z.B. für den städtischen Bauhof oder Handwerker.

Die Angst um die Reichweite

Angesprochen auf die Reichweitenangst der potenziellen Kunden musste Bernd Jost lächeln und sagt:

„Die Menschen haben Angst, ob Sie „nur“ 300 oder 400 km weit kommen, vergessen dabei jedoch, dass sie diese Strecken kaum an einem Tag zurücklegen. Denn oft sind es weniger als 50km, die am Tag zurückgelegt werden.“

Zustimmen musste Jost jedoch auf unseren Einwand, dass der Ladeinfrastrukturausbau noch nicht weit genug fortgeschritten ist. Hier soll in den nächsten Jahren jedoch deutlich ausgebaut werden, wo er z.B. auch die örtlichen Stadtwerke im Zugzwang sieht.

So könnten durch die Stadtwerke öffentliche Parkplätze mit entsprechenden Lademöglichkeiten ausgestattet werden.

Die reine Angst vor dem „Stehenbleiben“ hingegen ist für Jost unbegründet. Auch weist er auf die geringeren Wartungszyklen und den sinkenden Verschleiß an Bremsbelägen- und Scheiben hin.

Vorteil des Elektromotors beim Fahrrad

Ein weiteres Unternehmen, dass das Thema Elektromobilität vorstellte, war „SportMatz“ aus Heusweiler. Matthias Schwindling bietet alles rund um Outdoor-Sport, Biken und E-Bikes an. E-Bikes sind Fahrräder, die durch Elektromotoren unterstützt werden.

Gerade bei kurzen Strecken, die früher mit dem Auto zurückgelegt wurden, eignen sich Pedelecs oder E-Bikes besonders. Denn die Elektromotoren unterstützen den Fahrer z.B. bei Bergauffahrten, sodass weniger eigene Anstrengung notwendig ist. Und natürlich ist es auch ein Umweltaspekt, ob der kurze Weg zum Bäcker mit dem Auto oder mit dem E-Bike zurückgelegt wird.

Vielfältige E-Mobilität noch nicht beim Bürger angekommen

Generell kann festgehalten werden, dass Elektromobilität und ihre Vorteile noch nicht in Deutschland angekommen sind. Zahlreiche Vorurteile sind unbegründet oder die Mängel bereits beseitigt.

Insbesondere im Saarland werden nur wenige Elektrofahrzeuge zugelassen. Im Juli wurden lediglich 26 Elektroautoprämien im Saarland beantragt. Dies liegt sicherlich noch am schlechten Ausbau der Lademöglichkeiten, aber auch daran, dass sich die Bürger das Thema Elektromobilität noch nicht richtig vorstellen können.

Sprechen Sie hierfür gerne mit dem Autopartner Jost & Pilger, der über eine größere Flotte an Elektrofahrzeugen verfügt und überzeugen Sie sich selbst von dem Genuss, keine lauten, vibrierenden Motorgeräusche im Fahrzeuginneren zu spüren.

Ihr Kontakt:

AUTOPARTNER JOST + PILGER GMBH
Eisenbahnschachtanlage 3
DE-66280 Sulzbach
Telefon: +49 (0)6897 980533
Fax: +49 (0)6897 86057

Bildquellen:

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