Hochofen der „Rogesa“ verunreinigt Luft

Durch eine technische Störung produziert der Hochofen 4 der ROGESA seit rund zehn Tagen sichtbare Rauchwolken. Es handelt sich dabei um Kohlestaubpartikel, wie die ROGESA am 17. August an ausgewählte Nachrichtenunternehmen, unter anderem die Saarbrücker Zeitung mitteilt.

Wir fragten bei der zuständigen Pressestelle nach und bekamen die Information, dass der Hochofen noch immer nicht normalisiert wurde. Die ROGESA Roheisengesellschaft ist eine Tochter der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger).

Für die entstandenen Emissionen, die nach Angaben der Pressesprecherin nicht gesundheitsschädlich sein sollen, entschuldigt sich das Unternehmen. Auch sei noch nicht abzusehen, wann der Hochofen wieder normalisiert werden kann. Man stehe in ständigem Kontakt mit dem LUA (Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz).

Auf unsere Frage, ob die massiv von den Verunreinigungen betroffenen Menschen in – welcher Art auch immer – eine Entschädigung erwarten können, wollte sich das Unternehmen gegenüber Regio-Journal nicht äußern.

Ein Live-Video der Ausstöße (gepostet am 10.08.2018)

 

Bilder von Betroffenen

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