Katrin Göring
Katrin Göring

Grünen-Fraktionschefin will nationalen Notfallplan für Schulen

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat sich über die Corona-Politik der Großen Koalition beklagt.

“Ihre Bundesregierung hat hier wichtige Zeit verloren und es bedauerlicherweise nicht geschafft, die Bundesländer zusammenzuhalten und für einheitliche Regeln zu sorgen”, schreibt sie einem Brandbrief an Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), über den die “Bild am Sonntag” berichtet. Auch ein halbes Jahr nach Beginn der Coronakrise in Deutschland “fehlen klare, bundesweit einheitliche Regeln und ein verständliches Konzept”.

Das sei “an Fahrlässigkeit nicht zu überbieten”, schreibt Göring-Eckardt. Konkret forderte die grüne Fraktionschefin einen “Notfallplan für Schulen”: Für die Digitalisierung der Schulen brauche es “eine unbürokratische Pauschalgenehmigung zum Mittelabruf für Schulen” aus dem Digitalpakt Schule. Für Lehrkräfte sollen “ab sofort” Trainingsangebote geschaffen werden. Eine “Eltern-Lehrer-Hotline mit Digitalcoaches” soll bei Problemen im Heimunterricht helfen. Und Lehrer sollen mit Digitalgeräten und dienstlichen Mailadressen ausgestattet werden.

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