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Gillo: „Honorare von vhs-Dozenten liegen über Tarif“

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo zeigt sich verwundert über die Kritik der Grünen-Fraktion in der Regionalversammlung an den Honoraren für vhs-Dozenten. Die Regionalversammlung selbst habe zuletzt im März 2016 die in der vhs-Satzung festgelegte Honorarordnung beschlossen.
Regionalverbandsdirektor Peter Gillo
Regionalverbandsdirektor Peter Gillo, Bild: Regionalverband Saarbrücken, GUNDELWEIN

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo zeigt sich verwundert über die Kritik der Grünen-Fraktion in der Regionalversammlung an den Honoraren für vhs-Dozenten. Die Regionalversammlung selbst habe zuletzt im März 2016 die in der vhs-Satzung festgelegte Honorarordnung beschlossen. Die dort festgeschriebenen Mindestsätze liegen nicht unter, sondern deutlich über dem Mindestlohntarifvertrag für die Weiterbildung.

In unserer Satzung sind die Mindest- und Höchsthonorare für Dozentinnen und Dozenten festgelegt. Das konkrete Honorar hängt vor allem von der jeweiligen Qualifikation ab. In den meisten Fachbereichen liegen die Mindestsätze bei 16 Euro, in einigen Fachbereichen wie Fremdsprachen oder Deutsch liegen sie aber schon bei 19 und 20 Euro. Die Höchstsätze liegen zwischen 28 und bis zu 55 Euro für Firmenkurse im Fachbereich Berufliche Weiterbildung. Gezahlt wird dieser Betrag für eine Unterrichtseinheit von 45 Minuten, es handelt sich also um keinen Stundenlohn. Auf 45 Minuten heruntergerechnet sieht der von der Grünen-Fraktion geforderte Mindestlohntarifvertrag für die Weiterbildung ein Entgelt von 11,84 Euro vor. Da liegt unsere Volkshochschule also sehr deutlich drüber“, erläutert Peter Gillo.

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