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EU-Kommission will eigene Anti-Geldwäsche-Behörde gründen

Die EU-Kommission reagiert auf die Geldwäsche-Skandale der vergangenen Jahre und schlägt die Gründung einer Anti-Geldwäsche-Behörde auf EU-Ebene vor.
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Wie die „Süddeutsche Zeitung“ (Montagsausgabe) berichtet, wird dieses Vorhaben im Aktionsplan gegen Geldwäsche angekündigt, den die Brüsseler Behörde am 25. März vorstellen will. Der SZ liegt der 14-seitige Entwurf des Plans vor.

Bislang überwachen nationale Behörden wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), ob sich Banken ausreichend dagegen wappnen, dass Kunden Schwarzgeld oder Gewinne aus dunklen Geschäften in den legalen Finanzkreislauf einspeisen. In ihrem Aktionsplan bemängelt die Kommission jedoch die großen Qualitätsunterschiede zwischen nationalen Aufsehern und fordert daher eine Aufsicht auf EU-Ebene. Für diese Aufgabe könnte eine neue Behörde gegründet werden oder die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) in Paris gestärkt und weiterentwickelt werden.

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