Ein Eichhörnchen in Nahaufnahme | Bild: F.M. / Regio-Journal
Ein Eichhörnchen in Nahaufnahme | Bild: F.M. / Regio-Journal

Der rote Schatten – Eichhörnchen auf Futtersuche

Haben Sie den roten Schatten gesehen der da gerade vorbeigehuscht ist? Das war eines der fleißigen Eichhörnchen auf Futtersuche.

Das Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) ist ein tagaktiver Baumbewohner, das bis zu 10 Jahre alt werden kann. Es wird ca. 40 cm lang, hat ein Gewicht von 200-400g und hat ein rötlich-braunes Fell, das meistens farblich einem Fuchs ähnlich ist.

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Das Eichhörnchen hält im Gegensatz zu manch anderen Tieren keinen Winterschlaf, sondern eine Winterruhe, was bedeutet, dass es zwar jeden Tag aktiv ist, doch nur für wenige Stunden.

Deshalb legen die Oachkatzerl, wie sie im bayrischen liebevoll genannt werden, in Sommer und Herbst mehrere kleine Wintervorräte an, die ihnen helfen, schnell genug Nahrung zu finden. Hierzu sammeln sie Nüsse und Samen wie Hasel- und Walnüsse, sowie Fichtensamen und Kiefernzapfen.
Auch Früchte wie Bucheckern, Eicheln und Sonnenblumenkerne werden gerne eingegraben.

Momentan geht ein großer Aufruf durch die Sozialen Medien in dem es heißt, dass man Zusatzfutter für Eichhörnchen auslegen solle.
Durch den heißen Sommer würden sie nicht genug Nahrung finden und deshalb im Winter verhungern. Tatsächlich wird man aber vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) beruhigt. Man sehe keine akute Gefahr für das Eichhörnchen. Wer trotzdem zufüttern möchte, kann das jedoch gerne tun, wobei empfohlen wird Futterpakete aus Tierfachhandlungen zu kaufen,und nicht selber Vorräte im großen Stil im Wald zu sammeln, da andere Tiere die Nahrung auch benötigen.

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