Bundeswehrsoldaten, Bild: Bundeswehr/Gerrit Burrow

Bundesregierung kehrt nicht zur Wehrpflicht zurück

Seit 2011 ist die Wehrpflicht in Deutschland ausgesetzt. Und dies soll nach dem Willen der Bundesregierung auch so bleiben. Auch das Verteidigungsministerium schließt sich dieser Entscheidung an.

Wie die FAZ berichtet, steht eine Rückkehr zur Wehrpflicht für die Bundesregierung nicht zur Debatte. Dies soll, so die FAZ weiter, die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer klargestellt haben.

Ministerin Ursula von der Leyen begrüße die Diskussion über eine allgemeine Dienstpflicht als hilfreich und gut.

Da das Engagement junger Menschen für den Staat hohe Wertschätzung verdiene, müsse die Attraktivität militärischer sowie ziviler Engagements erhöht werden.

Eine Erhöhung des Anteils „Freiwilliger“ in der Bundeswehr wurde zurückhaltend bewertet, da ein Großteil der Bundeswehr auf „hochprofessionelle Einsätze eingestellt wäre, die mehrere Jahre Training erfordern“.

Ausgelöst wurde die Debatte maßgeblich durch die ehemalige saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die von „Stimmungen an der Basis ihrer Partei“ berichtete, die das „Bedauern über das Ende der Wehrpflicht und den Wunsch nach einer allgemeinen Dienstpflicht“ abbilden würden.

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