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Stahlproduktion, über dts
Stahlproduktion, über dts

Beschäftigtenzahl im Verarbeitenden Gewerbe gesunken

Die Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist zum Jahresbeginn gesunken.

Ende Januar 2020 waren gut 5,6 Millionen Personen in den Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten tätig, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Die Zahl der Beschäftigten ging gegenüber Januar 2019 um 33.000 zurück (-0,6 Prozent).

Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen war unterschiedlich: Am stärksten sank die Beschäftigtenzahl gegenüber Januar 2019 in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren mit -2,8 Prozent. Zurückgegangen sind auch die Beschäftigtenzahlen in der Metallerzeugung und -bearbeitung (-2,6 Prozent), in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-1,9 Prozent) und in der Herstellung von Metallerzeugnissen (-1,5 Prozent). Am stärksten stieg die Beschäftigtenzahl zum Vorjahresmonat in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen mit +1,7 Prozent. Auch in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (+1,5 Prozent) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+0,6 Prozent) erhöhte sich die Beschäftigtenzahl. Die Zahl der im Januar 2020 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,1 Prozent auf 722 Millionen Stunden ab, so die Statistiker weiter. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Januar 2020 in drei Bundesländern einen Arbeitstag weniger hatte als der Januar 2019. Die Entgelte für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe blieben mit rund 23,9 Milliarden Euro unverändert gegenüber dem Vorjahresmonat.

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