Die “Zutaten”

Basteln mit Kindern – Vogelfutter selbst gemacht

Wenn es Winter wird, kommen unsere gefiederten Freunde gerne ans Vogelhäuschen, um sich mit Futter zu versorgen. Meisenknödel, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Haferflocken, Weizen, Rosinen sind ihre Energielieferanten.

Natürlich kann man all dies fertig kaufen, aber etwas Besonderes ist es, wenn man zum Beispiel Tannenzapfen selbst mit Körnern bestückt und sie dann an Zweige oder auch an einen Weihnachtsbaum im Freien hängt.

Eine Anleitung dazu wollen wir hier geben.

Man benötigt Zapfen, sehr gut geeignet sind die der Weimutskiefer. Sie sind relativ groß und lassen sich gut mit Körnern befüllen. Wer die Möglichkeit hat, kann auch Pinienzapfen benutzen. Desweiteren benötigen wir Körner. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, aber auch Nüsse werden gut von den Vögeln angenommen. Um die Körner in den Zapfen zu fixieren, nimmt man beispielsweise Kokosfett. Dann braucht man noch Schraubhaken, die man in die Zapfen eindreht.

Als erstes schraubt man die Haken in den Zapfenboden. Dann nimmt man ihn wieder heraus.
Zwischenzeitlich erwärmt man das Kokosfett und füllt es in ein schmales, hohes Gefäß. Gut geeignet ist ein Marmeladeglas. Darauf achten, dass die Zapfen hinein passen und ganz eingetaucht werden können. Das Fett nur so weit erhitzen, dass es flüssig ist.

Dann einen Zapfen in das Fett eintauchen und in ein kleines Schüsselchen oder auf eine Untertasse stellen. Dort sammelt sich nun das überschüssige flüssige Fett. Nun streut man von der Seite her Körner in den Zapfen. Um diese zu fixieren, mischt man das abgetropfte Fett mit Körnern und füllt es rundum mit einem Kaffeelöffel in den Zapfen.

Wenn diese so gefüllt sind, füllt man die verbliebenen Lücken mit Körnern auf und träufelt wieder etwas Fett darüber und stellt den Zapfen in den Kühlschrank oder nach draussen, damit das Fett aushärten kann. Ebenso verfährt man mit den restlichen Zapfen.

Ist das Fett ausgehärtet, schaut man nach verbleibenden Lücken und steckt wieder Körner hinein.

Abschliessend taucht man den Zapfen nochmal ganz in das flüssige Fett, lässt der Überschuss abtropfen und im Kühlschrank oder draussen aushärten. Nun kann man die Zapfen in die Hand nehmen und dreht in die Unterseite wieder den Schraubhaken ein.

So vorbereitet kann man die Zapfen den Vögeln als Futtespender nach draussen hängen und wird nicht nur den Vögeln eine Freude damit bereiten, sondern auch sich selbst. Denn was gibt es possierlicheres als die flinken Meisen, die sich die Körner aus den Zapfen picken?

Bildquellen:

  • Die “Zutaten”: Regio-Journal / F.M.
  • Der eingedrehte Haken: Regio-Journal / F.M.
  • So sieht es fertig aus: Regio-Journal / F.M.

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