Marienkapelle Hoferkopf
Marienkapelle Hoferkopf

Arbeiten an Marien-Kapelle auf dem Hoferkopf abgeschlossen

Die Drainagearbeiten an der Marien-Kapelle auf dem Hoferkopf in Bildstock sind beendet, b erichtet der Männerverein St. Josef zu Bildstock.

Zusammenfassung:

In insgesamt 298 Arbeitsstunden der ehrenamtlichen Helfer des Männervereins St. Josef zu Bildstock wurden nach mehr als einem halben Jahr die aufwendigen Reparaturarbeiten an der Marienkapelle fertiggestellt.

Die Materialkosten von insgesamt 742 € teilten sich der Katholische Männerverein zu Bildstock und die katholische Frauengemeinschaft in Bildstock.

Originaltext:

Marienkapelle Hoferkopf
Marienkapelle Hoferkopf

Die Drainagearbeiten an der Marien-Kapelle auf dem Hoferkopf in Bildstock sind nun nach monatelanger Sanierungsphase beendet. Was im Frühjahr 2017 mit den routinemäßigen Pflegearbeiten der Grünanlage um die Kapelle begann und wir lediglich das auf dem Gehweg um die Kapelle wuchernde Unkraut jäten wollten, sowie den an manchen Stellen abbröckelnden Verputz erneuern wollten, hat sich für unseren Verein zu einer ansehnlichen Baustelle entwickelt.

Nachdem wir das Unkraut entfernten und die losen Putzteile im Sockelbereich entfernten, sahen wir, dass noch wesentlich mehr zu tun ist, um die Bausubstanz nicht zu gefährden. Es war Handlungsbedarf angesagt. Wir beschlossen also vom Eingangsbereich der Kapelle gesehen, rundherum die Sandsteinplatten zu entfernen und so weit auszuschachten, bis der Originalputz aus den 50er-Jahren noch in gutem Zustand war. Leider trafen wir erst nach 130 cm auf festen Verputz.

Nunmehr musste das freigelegte Ziegelmauerwerk austrocknen. Aufgrund der Regenfälle dauerte dies mehrere Wochen. Anschließend wurde das Mauerwerk mit einer Haftemulsion getränkt, die
das Mauerwerk verfestigt und den nachfolgenden Putz besser anhaften lässt. Wiederum musste das Mauerwerk einige Zeit durchtrocknen. Wir brachten danach einen wasserundurchlässigen, mehrere Zentimeter dicken Verputzmörtel auf. Nach Herstellerangaben musste auch hier wieder eine gewisse Durchtrocknungszeit beachtet werden.

Nach dem Aufbringen einer Haftemulsion wurde eine Bitumendickbeschichtung großzügig aufge- tragen. Auch hier musste wiederum eine gewisse Trocknungszeit beachtet werden. Nun wurden
die Drainagerohre verlegt und eine Kunstoffsperrfolie gegen die Bitumendickbeschichtung angelehnt. Wir verfüllten nun den ausgeschachteten Raum mit Kies. Auf den Kies wurden in einem Mörtelbett aus Trasszement die Gehwegplatten aus Sandstein verlegt. Dabei beachteten wir einen Abstand von 5 cm zum Sockel der Kapelle als Spritzschutz, den wir mit Kies verfüllten. Der Sockel wurde mehrmals mit schiefergrauer Sockelfarbe gestrichen. Insgesamt wurden von unseren Mitgliedern für die vorgenannten Arbeiten 298 Stunden aufgewendet. Die Materialkosten beliefen sich auf rd. 742 Euro. Von diesem Betrag hat die katholische Frauengemeinschaft in Bildstock 50 % übernommen. Hierfür bedankt sich der Männerverein sehr herzlich.

Wir möchten uns auch bei den vielen Mitgliedern der Pfarrgemeinde St. Michael, dem Verwaltungsrat und unserem Pastor Thielen bedanken, die für die langwierigen Bauarbeiten sehr viel Verständnis hatten. Entschuldigen möchten wir uns bei den wenigen, denen die Sanierungsarbeiten nicht zügig genug von statten gingen. Hierfür bitten wir um Verständnis. Wir arbeiten alle ehrenamtlich in unserer Freizeit. Dem geneigten Leser versichern wir, dass nun für viele Jahrzehnte die Drainageleistung gewährleistet ist. An den Sanierungsarbeiten waren beteiligt: HH. Reinhard Resch, Alfons Klär, Georg und Stephan Kannengiesser, Berthold Kopp, Winfried Becker, Klaus Henrikus, Bernd Dietrich, Bernd Franz

gez. Der Vorstand

Bildquellen:

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Regio-Journal

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