Anke Rehlinger: ÖPVN muss noch deutlich stärker werden

Nach der Auswertung einer Umfrage, an der 1000 Personen  teilgenommen haben, zeigte es sich deutlich, dass der Öffentliche Personennahverkehr weiterhin verbessert und ausgeweitet werden muss. Dadurch könnten deutlich höhere Fahrgastzahlen erzielt werden.

Fazit der Umfrage war, dass nur jeder zweite den ÖPVN nutzt, im ländlichen Bereich sogar noch weniger. Diejenigen, die ihn nutzen, halten ihn für günstiger, als mit dem eigenen Auto zu fahren. Nur diejenigen, die den ÖPVN nie nutzen, sind der Meinung, dass es preiswerter sei, mit dem eigenen Auto zu fahren. Weiterhin zeigte die Umfrage, dass das Ticketangebot vereinfacht und transparenter gestaffelt werden muss. Zu kompliziert sei das jetzt gültige Tarifsystem. Zudem seien die unterschiedlichen Angebote nicht bekannt und könnten deshalb auch nicht genutzt werden.  Weiterhin wären eine dichtere Taktung und insgesamt günstigere Ticketpreisegefordert. Als zufriedenstellend wurden das Fahrplanangebot und die Erreichbarkeit der Haltestellen eingestuft, wie auch die Fahrzeuge und das Personal. Weniger zufriedenstellend wurden der schlechte Zustand der Haltestellen und Stationen, sowie die Fahrgastinformationen und Umsteigeverbindungen empfunden.

Am Freitag, den 21. September wird sich der Beirat für die ÖPVN-Entwicklungsplanung mit den Ergebnissen der Umfrage befassen. Hierbei sollen die Tarifstruktur überarbeitet werden und Angebote für Gruppen, die bisher den ÖPVN nicht nutzten, erstellt werden.  Detaillierte Vorschläge sollen im Januar vorgestellt und öffentlich diskutiert werden.

Die Ergebnisse der Umfrage sind ab Montag, 24. September auf der Website zum VEP ÖPVN abrufbar. Dort können auch Fragen gestellt werden und Anregungen, Kritik und Vorschläge vorgebracht werden.

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