AfD-Parteitag setzt Entscheidung über Generalsekretär ab

Der AfD-Bundesparteitag in Essen hat die Entscheidung über die Einführung eines Generalsekretärs vertagt. Die Delegierten einigten sich darauf, die Diskussion zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen. Die Vertagung erfolgte nach intensiven Debatten und unterschiedlichen Meinungen innerhalb der Partei

AfD-Bundesparteitag vertagt Debatte ​über ⁤Generalsekretär

Der AfD-Bundesparteitag in‍ Essen hat die Debatte über⁣ die Einführung eines Generalsekretärs vertagt. Eine hauchdünne Mehrheit der Delegierten stimmte am Sonntagnachmittag für die Überweisung eines entsprechenden​ Antrags in den Satzungsausschuss.

Änderung des Antrags

Der Antrag sah vor, dass ⁢die ⁤Wahl eines Generalsekretärs ab 2025 möglich sein sollte. Im Vorfeld gab es ‌Spekulationen, dass mit der Schaffung des Postens ein Ende der Doppelspitze verknüpft ‌werden könnte, was viele Beobachter als Angriff auf Parteichef Tino Chrupalla interpretierten. Der⁤ Antrag‍ wurde jedoch so geändert, dass ein ⁤Generalsekretär auch bei einer Doppelspitze⁢ möglich sein sollte. Offenbar ⁤gab es aber noch weiteren Beratungsbedarf.

Aufgaben des Generalsekretärs

Der neue Generalsekretär ⁤sollte nach ⁢dem Willen der Antragssteller die politischen Geschäfte der Partei im Einvernehmen mit den Vorsitzenden auf der Grundlage der Beschlüsse der Partei führen. Er sollte zudem die Parteiarbeit koordinieren, die ⁤Bundesgeschäftsstelle leiten und für die Vorbereitung und Durchführung der Bundestagswahl und der Europawahl​ zuständig sein.




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