Fliegende Graugänse, Bild: NABU / Olaf Titko

Achtung: Wasservögel bitte nicht füttern!

Umweltstaatssekretär Roland Krämer warnt davor, Wasservögel wie z.B. Enten, Schwäne oder Gänse zu füttern, da es insbesondere bei stehenden Gewässern zu Überdüngung kommen könnte. Dadurch entstünden unnatürlich dichte Vogelansamlungen, die durch Vogelkot und Futter das Gewässer samt Uferbereich erheblich verschmutzen und das biologische Gleichgewicht stören.

Die heimischen Wasservögel sind an die Nahrungssuche auch in den Wintermonaten gut angepasst. Natürlich vorkommende Nahrung ist zur Gesunderhaltung der Tiere am besten geeignet. Außerdem führt wiederholtes Füttern zum Verkümmern der natürlichen Lebens- und Fressgewohnheiten.

„Das Füttern von Enten, Schwänen und anderen Wasservögeln schadet meist nicht nur den Tieren selbst, sondern auch den jeweiligen Gewässern. Futter und Vogelkot verschmutzen dann Gewässer samt Uferbereich erheblich und das biologische Gleichgewicht wird gestört.”

so der Staatssekretär.

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  • Fliegende Graugänse: NABU / Olaf Titko

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